Finnissage der Ausstellung in Martin-Luther

08.10.2020, 20:00 - 21:30Uhr
Martin-Luther-Kirche
Martin-Luther-Platz
Verantwortlich:  Pfr. Eckehard Möller
Zombie Virus Outbreak - Stefan Schmidt

Ist Corona ein Zombie Virus? Diese Frage stellen wir uns anlässlich der Finissage zur Ausstellung in der Martin-Luther-Kirche. Die Visionen des Alan Streets 1969, die uns bereits vor der aktuellen Pandemie mit apokalyptischen Weltsichten in Bildern wie Zombie Virus Outbreak konfrontiert hat.

Pfarrer Eckehard Möller ist im Gespräch mit dem international renommierten Wissenschaftler, Philosophen und Krebsforscher Eric Werner gemeinsam mit den Professoren der TU Dresden Andreas Deutsch und Stefan Schmidt. Wir stellen uns eine Reihe von Fragen: Hat der Coronvirus unsere Welt gelähmt und uns zu Zombies gemacht? Wie ensteht Leben und wie entstehen und verbreiten sich Krankheiten? Brauchen wir die Genforschung, um Krankheiten zu begegnen? Wenn der deutsche Hoffnungsträger CureVac mittels gentechnologischer Methoden einen Impfstoff entwickelt, sind dann am Ende Leben und Krankheiten reduzierbar auf den Begriff der Information? Kann es auch eine Pandemie der Computerviren geben, die uns zu Zombies der Kommunikation machen wird? Ist Corona der erste Vorbote einer nahenden Apokalypse?

Was können wir von Krankheiten über uns selbst erfahren? Was können wir aus Krankheiten lernen? Hilft uns die aktuelle Pandemie vielleicht gar den Planeten Erde und die Menschheit zu retten? Wie vermeidet die Kirche eine Marginalisierung im Zeichen einer Pandemie?

Martin-Luther-Kirche
Do 8.10.2020, 20 Uhr

DIE VISIONEN DES ALAN STREETS 1969

Die Kunstausstellung in der Martin-Luther-Kirche zeigt den englischen Künstler Alan Streets. Er lädt uns ein auf eine kleine Reise, in der wir seine Visionen und Sichtweisen innerer und äußerer Welten erleben können. Beeinflusst wurde Alan Streets sowohl von Graffiti Kunst der 1980er Jahre als auch von Malern wie Bruegel, Bosch und Dali. Der 1969 in London geborene Künstler geht offen mit seiner im Alter von 23 Jahren diagnostizierten Schitzophrenie um. Er sieht einerseits in ihr die Quelle der Leidenschaft und Inspiration für seine Malerei, andererseits glaubt er an eine unterdrückende Wirkung der Symptome durch die Malerei.


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