Bericht von der 2. Augustsitzung des Kirchenvorstands

In der Sitzung des Kirchenvorstands am 31. August 2026 stellte zunächst der Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit ein Beispiel der neu gestalteten Kirchennachrichten vor. Ab Dezember wird esein gemeinsames Gemeindeblatt für unsere gesamte Gemeinde geben – im neuen Corporate Design (mit dem neuen Gemeindelogo), in frischem Layout, mit spannendem Namen, mit bewährten und neuen Rubriken. Die Ausschussmitglieder legten dar, welche Überlegungen sie bei der Entwicklung dieses neuen Heftes bewegt haben. Gemeinsam diskutierten wir einige noch offene Fragen. Mit diesem Gemeindeblatt kommt ein großes „Vereinigungsprojekt“ unserer Gemeinde zum Abschluss  – allen sei gedankt, die es mit Fleiß und Kreativität vorangetrieben haben. Seien Sie gespannt und lassen Sie sich überraschen!

Des Weiteren präsentierte uns Gemeindepädagogin Judith Gleis das neue Rahmenkonzept für die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden. Im Juni 2026 fand eine öffentliche Vorstellung des Konzeptes mit angeregter Diskussion statt. Nun liegt das überarbeitete Konzept vor. Wir sind in der schönen Situation, dass die Anzahl der zu Konfirmierenden auch in den kommenden Jahren bei ca.120 liegen wird. Das erfordert – gerade bei sehr begrenztem Zeitbudget unserer Hauptamtlichen – einen ausgeklügelten Plan. Ab dem Konfijahrgang 2027/28 soll es drei parallele Konfigruppen mit jeca. 40 Teilnehmenden geben. Zusätzlich zu unseren hauptamtlichen Mitarbeitenden werden die Gruppen jeweils von einem Team von ca. 10 jungen Teamerinnen und Teamern begleitet – für diese ehrenamtliche Unterstützung sind wir äußerst dankbar! Manche Elemente der Konfikurse werden gleich sein, wie z.B. gemeinsam ausgestaltete Gottesdienste oder Gemeindepraktika, in denen die Jugendlichen in verschiedene Gemeindebereiche hineinschnuppern können. Auch die beliebten Rüstzeiten soll es weiter geben. Dieses Rahmenkonzept haben wir im Kirchenvorstand beschlossen und sind nun auf diesem wichtigen Gebiet ebenfalls einen Schritt weiter. Auch hier danken wir allen, die an der Erarbeitung des Konzeptes mitgewirkt haben und sich auf neue Wege eingelassen haben.Der derzeitige Konfijahrgang 2026/27 wird noch nach den beiden alten Konzeptionen durchgeführt. Hier sind wir sehr froh, dass Pfarrer Fischer und Pfarrerin Merkel sich bereit erklärt haben, diesen Jahrgang gemeinsam mit den Gemeindepädagogen und Teamern zu begleiten. Unterstützt werdensie dabei von Pfarrer Christian Heurich, für dessen Bereitschaft dazu wir ganz herzlich danken. Im Anschluss daran diskutierten und beschlossen wir eine neue „Entgeltordnung über die Erhebung von Raumnutzungsentschädigungen“. Gern vermieten wir als Gemeinde kirchliche Räume an z.B.Vereine oder Privatpersonen. Wir müssen jedoch sicherstellen, dass alle dafür anfallenden Kosten,sei es bei der Verwaltung des Mietvorgangs, der Reinigung oder dem Heizen, abgegolten werden. Es war daher notwendig geworden, die Entgelte anzupassen.

Zum Abschluss unserer Sitzung stand die St.-Petri-Kirche im Mittelpunkt. Für diese Kirche besteht ein Erbpachtvertrag mit der „Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK)“. Nur an wenigenTerminen finden noch Veranstaltungen und Gottesdienste unserer eigenen Gemeinde in der St.-Petri-Kirche statt, beispielsweise zu Neujahr oder Ostern. Es ist uns in den vergangenen Jahren bedauerlicherweise nicht gelungen, regelmäßige Gottesdienste, Andachten oder Veranstaltungen in dieser Kirche zu etablieren. Die Gemeindeglieder in diesem Gemeindebereich besuchen stattdessen die Gottesdienste z.B. in der Dreikönigskirche oder der St.-Markus-Kirche. Es stehen zudem nur noch sehr wenige Ehrenamtliche für die Gottesdienste und Veranstaltungen in der St.-Petri-Kirche zur Verfügung. Aus all diesen Gründen hat der Ortsausschuss der Dreikönigs- und St.-Petri-Kirche den Antrag gestellt, die regelmäßigen Gottesdienste unserer Gemeinde in der St.-Petri-Kirche zu beenden. Der Kirchenvorstand ist diesem Antrag gefolgt, sodass voraussichtlich mit der Ostermette 2027 die Nutzung der St.-Petri-Kirche durch unsere Gemeinde endet. Dies ist ein schmerzhafter Schritt, doch wir hoffen, dass dadurch zeitliche und personelle Ressourcen für Neues freiwerden.

Und dieser Bericht zeigt, dass gerade viel gutes Neues entsteht.

Barbara Sens

Zurück