Am 12. Januar 2026 traf sich der Kirchenvorstand zu seiner 1. Sitzung des Jahres, aufgrund einer Glatteiswarnung ungewöhnlicherweise per Videokonferenz.
Wie zum Jahreswechsel üblich hatten wir im Dezember Rückschau gehalten auf das erste gemeinsame Jahr und überlegt, was wir bereits gemeinsam geschafft haben, welche Arbeitsprozesse sich bewährt haben und woran noch zu arbeiten ist. Daran anknüpfend befassten wir uns in der jetzigen Sitzung noch einmal mit einigen Möglichkeiten, eine effektive und gleichzeitig realistisch umsetzbare Arbeitsweise zu erreichen.
In diesem Jahr steht die Neuwahl des Kirchenvorstands an, wofür ein sogenanntes Ortsgesetz erarbeitet werden muss. Darin wird beispielsweise die Anzahl der zu wählenden oder zu berufenden Mitglieder geregelt. Eine Arbeitsgruppe hat dankenswerterweise einen Entwurf erarbeitet, über den wir diskutiert haben.Des Weiteren befassten wir uns mit dem Kinderhaus an der Apostelkirche. Bisher werden in diesem Haus Kindergarten- und Hortkinder betreut. Bereits vor einiger Zeit war die Kinderhausleitung mit dem Wunsch an uns herangetreten, die Zahl der Kindergartenplätze etwas zu reduzieren und dafür zehn Plätze für Krippenkinder (ab einem Alter von 1 Jahr) zu schaffen. Der Kirchenvorstand hat diesem Ansinnen zugestimmt. Wir erfüllen damit den Wunsch vieler Eltern, die immer wieder Krippenplätze nachgefragt hatten. Außerdem hoffen wir, die Auslastung des Kinderhauses zu stabilisieren, was in Zeiten rückläufiger Geburten nicht leicht ist. Als Gemeinde haben wir dadurch die Möglichkeit, Kinder und Familien über viele Jahre hinweg zu begleiten. Für dieses Vorhaben sind jedoch einige bauliche Veränderungen im Sanitär- und Garderobenbereich erforderlich. Diese Baumaßnahmen haben wir nun veranlasst.
Im Namen des Kirchenvorstands wünsche ich Ihnen allen ein gesegnetes Jahr 2026 mit vielen fröhlichen oder besinnlichen Momenten an den verschiedenen Orten unserer Gemeinde: bei dem Besuch liebgewonnener Veranstaltungen, beim gespannten Ausprobieren von Neuem und beim unternehmungslustigen Entdecken bisher unbekannter Gemeindeteile.
Ihre Barbara Sens