Am 30.3.26 erhielten wir einen Bericht von der Sondersitzung der Landessynode sowie der Bezirkssynode. Hervorzuheben ist der Abschluss des Papiers „Kirche im Wandel“, welches nun als Grundlage dienen kann für mögliche Gesetzesentwürfe der Landeskirche Sachsens. Ebenso notwendig und wichtig konnte das „Kirchengesetz zur Anerkennung sexualisierte Gewalt in der ev.-luth. Landeskirche Sachsens“ verabschiedet werden.
Der Finanzausschuss stellte uns den Haushaltabschluss für 2025 vor. Es konnte ein ausgeglichener Haushalt erzielt werden, bei dem der entstandene Überschuss in die Personalkostenrücklage fließen soll. Dieser Empfehlung stimmte der KV zu.
Der bestehende Kooperationsvertrag zwischen unserer Kirchgemeinde und der Hochschule für Kirchenmusik Dresden wurde bisher durch Prof. Strohhäcker mit Leben gefüllt. Nun wird ab 1.9.26 Prof. Euler diese Aufgabe übernehmen. Er wird die musikalische Vielfalt in der Dreikönigskirche als Organist unterstützen.
Die Mitarbeitenden im Verkündigungsdienst stellten eine Anfrage an den KV, sich in einer Mitarbeiter-Klausurtagung dem Thema zu widmen, wie die Synergien in unserer Gesamtgemeinde besser genutzt werden können, wie Schwerpunkte gesetzt und die Aufgaben der derzeit noch unbesetzten Stellen bewältigt werden können. Die Notwendigkeit einer inhaltlichen Konzeptarbeit sieht der KV ebenfalls. Derzeit erfolgt vielerorts ein „weiterso“ und ein Festhalten an den bekannten Formaten. Jedoch ist zunehmend eine Überlastung zu spüren. Im KV entspann sich eine hitzige Diskussion über die Herangehensweise bzgl. dieser großen Aufgabe, die im besten Fall auf einem breiten Fundament stehen sollte, in dem sich alle mitgenommen und gesehen fühlen. Eine endgültige Entscheidung bzgl. des weiteren Vorgehens war in dieser Sitzung leider nicht möglich.
Die KV-Wahl wirft ihre Schatten voraus. Es muss ein Wahlausschuss und ein Wahlvorstand berufen werden. Für die neue Legislatur wollen wir Inhalte zusammenfassen, die aus unserer Sicht im neuen KV weiterbearbeiten werden sollten. Auf Grund der Größe unserer Gemeinde wollen wir außerdem Themen sammeln, die zukünftig vorrangig in den Ortsausschüssen beraten und entschieden werden sollten. Somit sollte der Gestaltungsspielraum der Ortsausschüsse gestärkt werden.
Wir beschlossen die Erweiterung der Grabanlage „Blätter im Wind“ auf dem Kaditzer Friedhof. Dies ermögliche Ehepaaren, sich einen Gemeinschafts-Urnenplatz zu wählen. Die Finanzierung für den Bau dieser Grabanlage erfolgt über die Friedhofserhaltungsrücklagen.
Er grüßt Sie herzlich
Juliane Wappler