Bericht aus dem Kirchenvorstand - September 2025

Bericht aus der 9. Sitzung des Kirchenvorstands der Ev.-Luth. Laurentiuskirchgemeinde Dresden-Neustadt am 01. September

Zunächst stand dabei das landeskirchliche Arbeitspapier „Kirche im Wandel“ im Mittelpunkt, von dem bereits im Bericht zur 8. Sitzung die Rede war. Einige Mitglieder des Kirchenvorstands hatten im August an einem Treffen in Radebeul zum Austausch über dieses Papier teilgenommen und berichteten nun davon. Sie schilderten, dass ihnen erneut die bevorstehenden Veränderungen deutlich vor Augen geführt worden waren: Aufgrund des großen Mitgliederschwundes in der Landeskirche müssen in den kommenden Jahren massiv Mittel eingespart werden. Sie erzählten jedoch auch davon, wie wohltuend und gewinnbringend es war, sich darüber mit Menschen aus ganz verschiedenen Gemeinden auszutauschen und mögliche Lösungsansätze zu diskutieren: Was ist eigentlich „Gemeinde“? Wie kann sie so gestaltet werden, dass zwar effiziente Strukturen entstehen, sich aber dennoch jeder in seiner Gemeinde beheimatet fühlt? Wie kann ehrenamtliche Mitarbeit gestärkt werden? Alles Fragen, die uns auch in unserer Gemeinde bewegen. Die Landeskirche lädt ausdrücklich alle ein, sich an diesem Denkprozess zu beteiligen.

Pfarrerin Lattke berichtete anschließend vom aktuellen Stand bezüglich unserer beiden Vakanzen: Die Vakanz im Bereich der Emmauskirche bleibt ausgeschrieben, Interessenten können sich jederzeit auf diese Stelle bewerben. Die erstmalige Ausschreibung der Stelle um St. Pauli ist für das Amtsblatt im September vorgesehen, was Bewerbungen bis Mitte Oktober möglich macht. Wir hoffen weiterhin für beide Stellen auf Interessenten!

Im Anschluss daran befassten wir uns mit der Entwicklung eines neuen Corporate Designs für unsere Gemeinde. Der Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit konkretisierte das Wettbewerbsverfahren: Am 01.10.2025 ab 17:00 Uhr präsentieren die Wettbewerbsteilnehmer ihre Vorschläge öffentlich in der Dreikönigskirche. Im Vorfeld wird ein erweiterter Öffentlichkeitsausschuss gebildet, dem zusätzliche hauptamtlich Mitarbeitende, Mitglieder aus den Ortsausschüssen und Mitglieder des Kirchenvorstandes angehören. In den Tagen nach der öffentlichen Präsentation erarbeitet dieser erweiterte Ausschuss einen Vorschlag für den KV, welcher Wettbewerbsteilnehmer den Zuschlag erhalten soll. Die Entscheidung für einen Wettbewerbssieger soll noch im Oktober abgeschlossen sein.

Am Ende der Sitzung tauschten wir uns auf Anregung des Finanzausschusses über den Verwendungszweck der Kollekte zu Heiligabend aus. Wir stellten fest, dass es in den Kirchen unserer Gemeinde unterschiedliche Traditionen gibt. In verschiedenen Variationen wird teils ausschließlich für Brot für die Welt oder sowohl für Brot für die Welt als auch für die eigene Gemeinde gesammelt. Dieses Thema werden wir weiter besprechen.

Barbara Sens

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