Wir bleiben für Sie erreichbar - trotz aller Einschränkungen

Obwohl bis einschließlich 03. Mai 2020 keinerlei Veranstaltungen in unseren Gemeinderäumen stattfinden dürfen, ist das Kirchspiel weiterhin für Sie erreichbar und dienstbereit. Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf per Telefon (0351 8985130) oder per E-Mail (ksp.dresden_neustadt@evlks.de). Für Gottesdienste gelten neue Regelungen.

Die Pfarrer*innen sind ebenso über die bekannten Kontaktdaten zu erreichen. Gern sind wir auch zu seelsorgerlichen Gesprächen bereit, ebenso telefonisch oder per E-Mail. Wenn sie ein Hausabendmahl wünschen, wenden Sie sich bitte an uns. Wir werden Wege finden, Sie weiter geistlich zu betreuen.

Auf dieser Seite werden wir Sie aktuell über mögliche Angebote und Neuigkeiten informieren. Wir werden in dieser Zeit neue, den Umständen entsprechende Formen von Gemeindearbeit entwickeln und anbieten. Bitte nehmen Sie dies in Anspruch, damit wir uns nicht „aus den Augen verlieren“.

Bitte bedenken Sie: Es geht weniger darum, sich selbst nicht anzustecken, sondern mehr darum, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. In Zeiten der Krise. Zum Schutz Anderer.
Das bedeutet für uns, körperlichen Kontakt sowie Nähe zu vermeiden. Für uns ist das ein Akt der Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. (Levitikus / 3. Mose 19 18)

Außer der derzeit gebotenen Vorsicht und Besonnenheit möchten wir Sie aber auch zu Gottvertrauen ermutigen!

 

Geistliches Wort des Landesbischofs

Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.
Ps 46, 2

In diesen Tagen verbreitet das Coronavirus weltweit Angst und Schrecken. Viele Menschen sind vor allem deshalb verunsichert, weil seine tatsächliche Gefährlichkeit nur schwer einzuschätzen ist und es im Moment weder eine Therapie noch einen Impfstoff gibt. Neben der praktischen Frage, wie man sich angemessen verhält, beschäftigen uns auch tieferliegende Sorgen: Was trägt in einer schweren Krise wirklich? Worauf können wir uns verlassen, wenn es darauf ankommt? In wessen Hand ist unser Leben?

Für uns Christen gilt: gute und schlimme Tage, Hoffnungen und Sorgen, unverhofftes Glück und plötzliche Not gehören in unsere Beziehung zu Gott. Wir wenden uns besonders dann an ihn, wenn wir nicht mehr weiter wissen. Jetzt erleben wir einen solchen Moment. Deshalb klagen wir Gott unsere Not und erbitten wir von ihm Zuversicht und Stärke!

Zugleich sind wir herausgefordert, manche unserer Haltungen zu überdenken. Wie passt unsere Ängstlichkeit im Blick auf uns selbst zusammen mit der Gleichgültigkeit gegenüber der Not anderer? Was lehrt uns das Coronavirus über unseren Umgang mit Alten und Kranken, Kriegsopfern und Menschen auf der Flucht? Sind wir gleichgültig gegenüber Menschen, denen es schlechter geht als uns? Das beschämt uns!

Darüber hinaus wird uns konkret vor Augen geführt, dass wir unser Leben nicht bewahren können. Diese Pandemie kann alle Menschen treffen. Sie macht uns gleich und damit demütig!

Wir können solche und ähnliche Gedanken nur dann zulassen, wenn wir etwas haben, das uns Hoffnung gibt. Zuversicht und Stärke sollen unter uns entstehen. Gottvertrauen baut sich auf, wenn wir unser Leben Gott anvertrauen. Daraus wächst Handlungsstärke im Blick auf das, was jetzt zu tun ist sowie Gelassenheit gegenüber dem, was wir nicht in der Hand haben.
Dazu kann uns dieses Gebet (Nr. 930, Evangelisches Gesangbuch) helfen: Vater im Himmel, ich bitte weder um Gesundheit noch Krankheit, weder um Leben noch um Tod, sondern darum, dass Du über meine Gesundheit und meine Krankheit, über mein Leben und meinen Tod verfügst zu deiner Ehre und zu meinem Heil. Du allein weißt, was gut für mich ist. Du allein bist der Herr, tue, was du willst. Gib mir, nimm mir, aber mache meinen Willen dem deinen gleich. Amen.
Tobias Bilz, Landesbischof

Weitere Informationen der Landeskirche finden Sie hier: Umgang mit der Coronavirus-Pandemie

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